Ich liebe Sonntage

Ich liebe Sonntage – Wenn Medien zur Krankheit werden

2012 Bachelor Abschlussarbeit
Studierende: Philipp Körner, Markus Bianchi
Betreuer: Prof. Klaus Birk, Alexander Hanowski, Martin Hesselmeier

Meist nutzen wir Medien gezielt zur Informationsbeschaffung oder zur Unterhaltung. In jedem Fall sind sie Teil unseres Alltags geworden, sind omnipräsent. Was geschieht jedoch, wenn der Medienkonsum Überhand nimmt? Ausgehend von dieser Fragestellung ersannen Markus Bianchi und Philipp Körner das Krankheitsbild der „Medialen Distosie“, welches sie in Form einer filmischen Dokumentation glaubhaft darstellten und über virale Kanäle verbreiteten:

Noah, ein Jugendlicher aus einem gut situierten Elternhaus, leidet an der durch übermäßigen Medienkonsum ausgelösten Krankheit „Medialen Distosie“. Symptome sind Aufmerksamkeitsstörungen, erhöhte Aggression, soziale Abschottung und Autismus.

Die Arbeit setzt sich in zweierlei Hinsicht kritisch mit Medien auseinander: Einerseits wirft sie Fragen zum Medienkonsum und dessen Folgen für unsere Gesellschaft auf. Andererseits wird ausgelotet, ob und auf welche Weise Medienproduzenten Grenzen zwischen Realität und Fiktion aufweichen, Tatsachen verdrehen oder Unwahrheit als Wahrheit erscheinen lassen. Wie viel Macht haben Medien?