yabanci

yabanci

2013 Bachelor Abschlussarbeit
Studierende: Simeon Herrmann, Michael Colella
Betreuer: Prof. Klaus Birk, Martin Hesselmeier, Alexander Hanowski

Das Verhältnis unserer Gesellschaft zum Islam ist von Vorurteilen geprägt. Durch einseitige Berichterstattung wird oft ein Bild von Muslimen geschaffen, das mit Gewalt und Terror assoziiert wird. Statt aufzuklären, bleibt der Islam etwas Geheimnisvolles, Fremdes und Gefährliches. Islamophobie, die Angst vor dem Islam ist die Folge.
Der narrative Kurzfilm yabanci (“Fremder”) handelt von einem Vater, der sich aus Angst um seine Tochter seinen Vorurteilen hingibt. Auf der Suche nach seiner Tochter und der Wahrheit über ihren geheimnisvollen Freund Cemal überschreitet der Vater zunehmend soziale Grenzen, bis er schließlich selbst zu der Gefahr wird, die er nur dem Islam zuschreibt. Yabanci versetzt den Betrachter in eine Welt, in der er mit seinen eigenen, persönlichen Ängsten konfrontiert wird.

www.simeonherrmann.de
www.michaelcolella.de

Auszeichnungen
  • Filmschau Baden-Württemberg 2014 – Jugendmedienpreis