Türkisches Pop-Kino

Remake_Remix_Cem Kaya

Freitag, 24. Juni, ab 19.30 Uhr, Speisekino im Zentrum für Kunst und Urbanistik (ZKU), Berlin Moabit, mit Cem Kayas Dokumentarfilm “Remake, Remix, Rip-off. Über Kopierpraxis und das türkische Pop Kino”. Vorfilm: Akın Kazuk, “Echo”. Gespräch mit dem Regisseur Cem Kaya. Kuratiert von Prof. Dr. Holger Lund im Rahmen des CAS-Master-Moduls “Design Thinking” (Modulleitung: Prof. Dr. Markus Rathgeb und Prof. Dr. Holger Lund).

Remake, Remix, Rip-off. Über Kopierpraxis und das türkische Pop Kino
In den 1960er und 1970er Jahren war die Türkei einer der größten Filmproduzenten der Welt. Die türkische Filmindustrie reagierte auf internationale Konkurrenz, indem sie kurzerhand europäische und amerikanische Filme nachdrehte. Laxe Urheberrechtsgesetze begünstigten das Sampling von Soundtracks und das adaptierende Nachspielen von Szenen. Über türkische Versionen von ›The Exorzist‹, ›Rambo‹ oder ›Star Wars‹ zeichnet ›Remake, Remix, Rip-off‹ die kreative Kopierpraxis der türkischen Filmemacher nach.

Cem Kaya, Remake, Remix, Rip-off. Über Kopierpraxis und das türkische Pop Kino, D 2014, 96 Min, OmU (dt.)
Vorfilm: Akın Kazuk, Echo, D 2014, 8 Min. OmU (engl.)

Weitere Informationen: www.zku-berlin.org/de/event/speisekino-moabit-07/
http://remakeremixripoff.com/index-de.html