Wie können Hochschullehre und berufliche Designpraxis besser zusammenwirken? Diese Frage stand im Mittelpunkt des ersten German Design Graduates Round Table des German Design Council. Prof. Dr. Klaus Birk, Studiengangsleiter Mediendesign sowie Leiter des Centre for Immersive Media an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg, nahm an der Gesprächsrunde teil.

Das Treffen fand am 15. Oktober 2026 an der Fakultät für Design der Hochschule München im Rahmen der Ausstellungseröffnung „Make It Make Sense“ statt. Ausgewählte Vertreter*innen aus Hochschulen, Unternehmen und Design-Newcomers kamen zusammen, um gemeinsam über den Wandel der Disziplin und die Anforderungen an künftige Designer*innen zu diskutieren.

Im Zentrum standen zwei grundlegende Fragen: Was wird an deutschen Hochschulen im Design gelehrt, das Unternehmen nicht nutzen? Und welche Kompetenzen benötigen Unternehmen, die in der Designausbildung bislang zu wenig vermittelt werden? Die Diskussion sollte sichtbar machen, wo Lehrinhalte und Anforderungen der Berufspraxis übereinstimmen, und vor allem, wo Lücken bestehen.

Dabei ging es auch um die Auswirkungen wirtschaftlicher, ökologischer und sozialer Veränderungen sowie neuer Technologien und Arbeitsabläufe auf das Design. Weitere Themen waren Design Governance, Wirtschaftlichkeit und Globalität sowie die künftige Rolle von Design in Unternehmen. Ziel war es, Herausforderungen und Chancen für Hochschulen, Unternehmen und Absolvent*innen aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten.

Der Round Table versteht sich als Auftakt eines längerfristigen Dialogs über Design Leadership. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen in künftigen Workshops, Netzwerk- und Bildungsformaten vertieft werden und Impulse für die Weiterentwicklung von Designausbildung und institutionellen Angeboten geben.

Herzlichen Dank an Katrin Krupka (GDG) für die Einladung.